Inhalt:
Die Entstehung
der Funktechnik
100 Jahre drahtlose
Kommunikation
Was
ist Amateurfunk ?
Bewilligungsklassen
in Österreich
Leistungsstufen
Frequenzbereiche
Betriebsarten
Rufzeichen
Was kostet das Hobby
Die Amateurfunkprüfung
Prüfungsumfang
Q-Gruppen
Downloads
Die Entstehung der Funktechnik
Den Grundstein legte die Elektrophysik

Heinrich
Hertz (1857-1897)
In den Jahren 1887/88 entdeckte Heinrich
Hertz die elektromagnetischen Wellen.
Dies war die grundlegende Voraussetzung für die Entwicklung der Funktechnik,
die ca. 1895 mit der „drahtlosen Telegraphie“ begann.
100 Jahre nach dem Beginn der industriellen Revolution, zu deren Beginn
die meisten Entwicklungen ohne große Anforderungen an neuere naturwissenschaftliche
Erkenntnisse empirisch bewältigt wurden.
Die technische Erklärung der Prozesse erfolgte zumeist im Nachhinein.
Dagegen verlief die Entwicklung der Elektrotechnik im engen Wechselverhältnis
zur Elektrophysik. Erst die Entdeckung elektrophysikalischer Effekte ermöglichte
Erfindungen in der Schwach- oder Starkstromtechnik. Die Entdeckungen der
elektrochemischen Spannungsquelle, des Elektromagnetismus und der elektromagnetischen
Induktion ermöglichten die Erfindungen der elektromagnetischen Telegraphie,
der Telefonie, des Dynamos, des Elektromotors und vieler weiterer elektrotechnischen
Geräte und Verfahren.
Die
Geschichte der Elektrotechnik und insbesonders der Funktechnik sollte also
immer in Verbindung mit der
Elektrophysik betrachtet werden, um präzise
Aussagen zu erhalten.
Der Aufschwung der Elektrophysik setzte ca. 1800 nach Vorarbeiten von Luigi
Galvani durch die Erfindung des elektrochemischen Elements durch Allesandro
Volta ein, da dadurch erstmals ein stationärer Strom erzeugt
werden konnte.
1820 entdeckte Hans Christian Oersted den Elektromagnetismus,
der eine ausserordentliche Flut an wissenschafftlichen Aktivitäten hervorrief.

André Ampère (1775-1836)
So definierte André Ampère 1823-1826 das Ampèresche
Gesetz der Elektrodynamik für die Wechselwirkung stromdurchflossener
Leiter.
Auch das Ohmsche Gesetz, mit dem die Zusammenhänge in
Stromkreisen durchschaubar wurden, wurde in der Zeit festgeschrieben
Schliesslich gelang Michael Faraday 1832 die Entdeckung der elektromagnetischen
Induktion.
Damit stand der Weg offen für die technische Umsetzung einer drahtgebundenen
Telegrafie. Diese wurde ab etwa 1845 eingeführt, und entwickelte sich
im Laufe von 30 Jahren zu einem weltumspannenden Netz.
Ab 1878 entstand die Telefonie und wenige Jahre später hatten bereits
die ersten Städte ein Telefonnetz.
Werner Siemens Erfindung des elektrodynamischen Effektes 1866 legte den Grundstein
für die Elektrifizierung der Städte beginnend 1892 durch Thomas
Alva Edison mit einem Stadtteil New Yorks
- von einer elektrischen Kommunikation „ohne Draht“ war allerdings
noch nirgendwo die Rede.
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100 Jahre drahtlose Kommunikation
Meilensteine
| 1791 | Der Geistliche
Monsieur Claude Chappé (1763-1805) erfand 1791 mit Hilfe seiner
Brüder den ersten optischen Telegrafen. Die erste Übertragung
fand 1793 über 70 km von Pelletier St. Fargeau nach St. Martin
du Thertre statt. In der Folgezeit erfolgte eine intensive Nutzung
des Telegrafenverkehrs in Frankreich und in Deutschland insbesondere
(natürlich) für militärische, politische und polizeiliche
Zwecke. Der Begriff Telegrafie wurde vom französischen General Moit aus den beiden griechischen Wörten telos (fern) und graphein (schreiben) gebildet. |
| 1820 | Der Franzose André Marie Ampère (1775-1836) entwickelte 1820 einen elektromagnetischen Telegrafen, der nach dem Nadelprinzip (zur Seite ausschlagende Nadel) arbeitete. Dies bereits ein Jahr nach der Entdeckung des Elektromagnetismus durch Professor Hans Christian Oersted (1777-1851). |
| 1837 | Am 4. September 1837 führte Samuel B. Morse (1791-1872) seinen ersten Telegrafen vor. Am 24. Mai 1844 telegrafiert er die erste elektronische Botschaft von Baltimore nach Washington: "What hath God wrought". Am 20. Juni 1845 erhielt er das Patent für seinen verbesserten Telegrafen samt Morsetaste. |
| 1849 | Friedrich Clemens Gerke (1801-1888) entwickelte das Morsealphabet, daß heute noch Gültigkeit hat. |
| 1855 | Erster Typenrad-Fernschreiber mit Tastatur durch David (Edward) Hughes (1831-1900) fertiggestellt. |
| 1858 | Erstes Transatlantikkabel zwischen Irland und Kanada. |
| 1861 | Philipp Reis (1834-1874) demonstrierte vor dem physikalischem Verein in Berlin die elektrische Übertragung eines Waldhornsolos. Das "Telefon" kommt aber über den Zustand eines Kuriosums nicht hinaus. |
| 1863 | Giovanni Caselli (1815-1891)erhält ein Patent für ein Faxgerät namens "pantelegraph". |
| 1875 | Am 2. Juni 1875 gelang es Alexander Graham Bell (1847-1922), eine elektrische Tonübertragung durchzuführen. Eine erste Sprachübertragung gelang Bell und Watson am 10.März 1876.Im Dezember desselben Jahres gelingt eine Übertragung über 200km. |
| 1876 | Alexander Graham Bell meldet im Februar ein Patent auf die Erfindung des Telefons an, nur zwei Stunden später erfolgt durch Elisha Gray eine weitere Anmeldung für ein ähnliches Gerät. Bell erhält am 7. März 1876 sein Patent. |
| 1870 | Theoretische Voraussagen James Clerk Maxwells (1831-1879) über die Verknüpfung zeitlich veränderlicher elektrischer und magnetischer Felder und die Möglichkeit ihrer räumlichen Ausbreitung (elektromagnetische Wellen). Am 13. November 1886 konnte diese Hypothese durch Heinrich Hertz (1857-1894) mittels Funkenstrecken experimentell bewiesen werden. |
| 1895 | Erste drahtlose Nachrichtenübermittlungen durch mehrer Funkpioniere: 1894 Oliver Lodge (1851-1950), 1895 Alexander Stepanowitsch Popow (1859-1905), 1895 Ferdinand Schneider (1866-1955), 1896 Guglielmo Marconi (1874-1937, Marconi erhielt u.a. hierfür 1909 den Physik-Nobelpreis). |
| 1901 | Erste interkontinentale Funkverbindung durch Guglielmo Marconi. |
| 1906 | Robert von Lieben (am 4. März 1906, Patentschrift Nr. 179 807) und Lee de Forest (am 25. Oktober 1906, US-Patent 841 387) melden ihre Patente zu Elektronenröhren an. |
| Fortsetzung folgt... |
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Was ist Amateurfunk ?
Faszination eines technischen Hobbys
Amateurfunk ist ein nichtkommerzieller Funkdienst, der von Privatpersonen
für ihre eigene Aus- und Weiterbildung, mit Gleichgesinnten weltweit
untereinander und für technische Studien ausgeübt wird.
Er bietet die umfangreichsten Betätigungsmöglichkeiten in einem
Funkdienst, die einer Privatperson zur Verfügung stehen, und geht in
seinen Möglichkeiten weit über die des CB-Funks (Citizens' Band
Radio) hinaus. Zumeist wecken lizenzfreie Funkdienste wie eben der CB-Funk
die Lust an mehr und gelten als wichtiger Meilenstein am Weg eines Funkbegeisterten.
Ä
hnlich der Teilnahme am Automobilverkehr mit einem Kraftfahrzeug ist aber
eine Genehmigung (Lizenz) erforderlich, die in 3 verschiedenen Klassen in
einer mit Erfolg bestandenen Prüfung erworben werden kann, in der technisches,
betriebliches und rechtliches Fachwissen sowie praktische Tätigkeiten
auf dem Gebiet des Amateurfunks demonstriert werden müssen. Diese Prüfung
wird von der zuständigen Wohnort-Fernmeldebehörde abgenommen, und
kann bereits mit 14 Jahren abgelegt werden.
Weltweit wird der Amateurfunkdienst von mehr als 3 Million Funkamateuren betrieben, die sich aus allen gesellschaftlichen Schichten rekrutieren.
Auch wenn heute der Pioniercharakter des Amateurfunks der 1. Hälfte
des 20. Jahrhunderts nicht mehr besteht, ist der Amateurfunk nicht bedeutungslos
geworden. Die Beschäftigung mit dem Amateurfunk stellt nicht selten
der Beginn einer Beschäftigung mit funkbasierten Übermittlungstechniken
dar, die auch die Berufswahl beeinflussen kann und durchaus die Chancen für
eine Ausbildung und Anstellung in technischen Berufen erhöhen kann.
Mehr noch, ist er auch eine sehr interessante Freizeitbeschäftigung,
in der Experimente und Kommunikation mit Gleichgesinnten ganz oben stehen.
Amateurfunk ist Freizeitbeschäftigung mit weitreichenden Möglichkeiten.
Dem Amateurfunker stehen je nach Bewilligungsklasse zahlreiche Frequenzbereiche
(teilweise weltweit exklusiv) und Betriebsarten für seine Kommunikation
zur Verfügung:
In den meisten Ländern werden Amateurfunkgenehmigungen in verschiedenen
Klassen (ähnlich unterschiedlichen Klassen für Fahrerlaubnisse)
erteilt, so daß man auch schon mit geringeren Kenntnissen am Amateurfunk
teilnehmen kann. Ein Beherrschen des Morsealphabets ist nicht unbedingt Voraussetzung.
In Abhängigkeit der Zustimmung der einzelnen Länder zu CEPT-Bestimmungen
gelten die nationalen Amateurfunkgenehmigungen in vielen Ländern automatisch.
Man kann seinem Hobby somit auch im Urlaub frönen, wenn der Partner
da mitmacht und nicht andere Prioritäten wie Alte-Steine-Umdrehen setzt.
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Bewilligungsklassen in Österreich
| Bewilligungsklasse 1 (CEPT Lizenz): |
|
| Alle zugelassenen Frequenzbereiche inkl. Kurzwelle | max. 400W Auch selbst gebaute bzw. umgebaute kommerzielle Sendeanlagen dürfen betrieben werden. Lizenz gilt weltweit in allen Ländern, die diese CEPT Klasse anerkennen |
| Bewilligungsklasse 3: | |
| Frequenzbereiche: 144 -146 MHz (2m) 430 - 440MHz (70cm) |
max. 100W, nur kommerziell
gefertigte Sendeanlagen Lizenz nur in Österreich gültig |
| Bewilligungsklasse 4 (CEPT Novizen-Lizenz): |
|
| Frequenzbereiche: Kurzwelle: 160m, 80m, 15m, 10m UKW: 2m, 70cm |
max. 100W, nur kommerziell
gefertigte Sendeanlagen Lizenz in allen Ländern gültig, die auch eine derartige Klasse haben: siehe: http://www.erodocdb.dk/doks/implement_doc_adm.aspx?docid=2136 |
| Leistungsstufe A | maximal 100W (Spitzenleistung) |
| Leistungsstufe B | maximal 200W |
| Leistungsstufe C | maximal
400W Kann beantragt werden, wenn B mindesten 1 Jahr störungsfrei betrieben wurde |
| Leistungsstufe D | maximal
1000W Nur für Amateurfunkklubstationen (auch für im öffentlichen Interesse tätige Organisationen wie z.B. Rotes Kreuz) |
| Kurzwelle (HF) | 160, 80, 40, 30, 20, 18, 15, 12 und 10 m |
| UKW (VHF) | 6m 2m und 70cm |
| UKW (UHF) | 1,2; 2,3; 5,6; 10; 24; 47; 76; 122, 134, 241GHz sowie >275GHz |
| seit 12.11.2008 gilt: § 7. (1) Für den Amateurfunkdienst sind sämtliche technisch möglichen Sendearten festgesetzt. |
|
| Beispiele: | |
| Sprechfunk | Fonie
in verschiedenen Modulationsarten wie FM, SSB, AM ... auch digitalisierte Sprache (z.B. D-Star) |
| Telegrafie | Morsen (CW) |
| Fernschreiben | Funkfernschreiben (RTTY/Radio TeleType, AMTOR |
| Digitale, computerunterstütze Kommunikation | Packet Radio (AX25), APRS, PSK31/63, PACTOR usw. |
| Amateurfunkfernsehen | ATV |
| HELL System | |
| Schmalbandfernsehen | SSTV (Slow Scan TV) - Einzelbildübertragung |
| Fax |
Eine Verschlüsselung der Aussendung und eine unmittelbare Koppelung
mit anderen Telekommunikationseinrichtungen ist nicht erlaubt (Ausnahme seit
26.2.2004: Verbindung von
Amateurfunkstellen mittels Internettechnologie zur Erprobung neuer Übertragungstechniken)
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Rufzeichen
Jedem Funkamateur wird mit der Amateurfunkbewilligung ein Rufzeichen zugeteilt,
welches aus dem Landeskenner OE (Präfix) einer Ziffer (Bundesland)
und 2-3 weitere Buchstaben folgen.
Dieses Rufzeichen muss der Funkamateur am Beginn, während und am Ende
jeder Aussendung in der jeweiligen Betriebsart nennen.
OE1 Wien, OE2 Salzburg, OE3 Niederösterreich, OE4 Burgenland, OE5 Oberösterreich,
OE6 Steiermark, OE7 Tirol, OE8 Kärnten, OE9 Vorarlberg, OE0 exterritoriale
Funkstellen
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Funkamateure (nicht alle) sind kleine Bürokraten
Sie schreiben sich ihre Verbindungen auf oder tippen diese in Datenbanken
ein, um sie nach allen Regeln der Kunst auszuwerten. Und es werden für
Funkkontakte Bestätigungskarten (Funkamateure nennen sie QSL-Karten)
verschickt. Neben dem Beweis, daß die Funkverbindung geführt
wurde, kann man sich auch an den Karten selbst erfreuen: Zwischen Kartoffeldruck
und Mehrfarbendruck mit in jeder Hinsicht reizvollen Motiven gibt es alles.
Amateurfunk ist auch
Sport
Viele Funkamateure sind ehrgeizig.
Und der Ziele gibt es viele, die natürlich ohne künstliche Hilfsmittel
erreicht werden müssen:
Möglichst große Entfernungen zu überbrücken. Im GHz-Bereich
zählen schon 100 km mehr. Auf 241 GHz zählt schon eine Verbindung.
Kontakte zu allen Kontinenten
Für die Bereiche bis 70 cm (430 MHz) ist das schon gelungen. Aber darüber
können Sie noch Erster werden. Aber ohne künstliche Hilfsmittel!
Aber die Natur legt ja Hilfsmittel für Reflexionen in den Weg: Wetterfronten,
Meteoriten und den Mond.
Kontakte zu möglichst vielen Ländern und abhängigen Gebieten.
Es gibt so um die 338. Das ändert sich aber von Zeit zu Zeit. Länder
entstehen und vergehen. Und eine weitere Schwierigkeit: Aus geografischen,
technischen und politischen Gründen gibt es nicht überall Funkamateure.
Aber es gibt auch richtigen Sport. Zahlreiche nationale und internationale
Wettkämpfe werden veranstaltet, um deren Sieg gestritten werden kann.
Und bei allen Wettkämpfen darf jeder mitmachen, auch wenn die Chance
auf den Sieg gegen Null geht. Versuchen Sie dies mal bei Olympischen Spielen!
Amateurfunkpeilen (2m und 80m) ARDF (Amateur Radio Direction Finding) ermöglicht
eine sportliche Betätigung in der freien Natur - es müssen 4-5
im Gelände versteckte Sender (Füchse) mittels Peilempfänger
möglichst schnell gefunden werden.
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Was kostet das Hobby in Österreich:
Amateurfunkprüfungsgebühr EUR 14,53
Amateurfunkprüfungszeugnis EUR 13,00
Amateurfunkbewilligung EUR 13,00
Gebühr für den Betrieb einer Amateurfunkstelle (beliebig viele
Sender/Empfänger)
Leistungsstufe A (100W) EUR 1,45 / Monat
Leistungsstufe B (200W) EUR 2,91 / Monat
Leistungsstufe C (400W) EUR 4,36 / Monat
Leistungsstufe D (1000W) EUR 6,95 / Monat (nur Klubstation)
Die Gerätekosten sind kaum zu beziffern, da von Selbstbau- und Gebrauchtgeräten
beginnend bis hin zum Highendtransceiver alles geeignet ist, das Hobby auszuüben.
Für den Einstieg mit einem 5W Handfunkgerät (Duabander) für
UKW sollte man mit ca. EUR 200-400 rechnen.
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Aller Anfang ist gar nicht so schwer...
Ein
wenig muss man schon in die Materie „eintauchen“, um auch
die geforderten Kenntnisse zu erlangen. Dies kann im Selbststudium oder im
Rahmen eines Kurses, der z.B. von einem der Amateurfunkklubs (z.B. ÖVSV
- Österreichischer Versuchssenderverband) mit erfahrenen Amateurfunkern
organisiert wird, geschehen.
Das zuständige Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
hat dazu einen offiziellen Fragenkatalog zusammengestellt und auch veröffentlicht
(kann im Internet abgerufen werden), der bei der mündlichen Prüfung
durch eine 3-köpfige Prüfungskommision beim Fernmeldebüro
zur Anwendung kommt.
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Der Prüfungsumfang
im Einzelnen
Rechtliche Bestimmungen:
Telekommunikationsgesetz
Internationaler Fernmeldevertrag
Vollzugsordnung
für den
Funkdienst (VO Funk)
Einschlägige
Bestimmungen der CEPT
Amateurfunkgesetz
Amateurfunkverordnung
Technische Grundlagen:
Allgemeine Grundlagen der Hochfrequenztechnik
Wirkungsweise der Bauelemente
Schaltkreise
Empfangsgeräte
Sendegeräte
Antennen und Antennenleitungen
Nebeneinrichtungen
und Kontrollgeräte
Störungen und Störfestigkeit
Sicherheit beim Betrieb
Betrieb und Fertigkeiten:
Handhabung und Bedienung der Funkgeräte
Grundlagen der Funkausbreitung
Abkürzung
und Codes
Not- und Katastrophenfunkverkehr
Rufzeichen
Führung
eines Funktagebuches
IARU
Bandpläne
Abwicklung des Amateurfunkverkehrs (Rufzeichen, Not- und Katastrophenfunkverkehr)
Wenn gewünscht: Morsetelegraphie
(Aufnahme und Geben eines Amateurfunkklartextes
durch jeweils 3 Minuten im Tempo von mindestens 12 Worten pro Minute (60
Zeichen pro
Minute) ohne fremde Hilfe mit einer Morsetaste freier Wahl, mit höchstens
4 Fehlern bei der
Aufnahme und höchstens einem korrigierten und vier unkorrigierten Fehlern
beim Geben.)
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Die „Geheimsprache“ der Funkamateure
Die gebräuchlichsten Abkürzungen im Funkbetrieb - die Q-Gruppen
|
QAZ
|
Schalte wegen Gewitter ab |
|
QRB
|
|
|
QRG
|
Ihre genaue Frequenz ist…….kHz |
|
QRK
|
|
|
QRL
|
|
|
QRM
|
|
|
QRN
|
|
|
QRO
|
Erhöhen Sie die Sendeleistung |
|
QRP
|
|
|
QRQ
|
|
|
QRS
|
Vermindern Sie das Morsetempo. |
|
QRT
|
|
|
QRU
|
Habe keine Meldungen vorliegen |
|
QRV
|
Ich bin empfangsbereit |
|
QRW
|
|
|
QRX
|
|
|
QRZ
|
|
|
QSB
|
|
|
QSD
|
|
|
QSJ
|
|
|
QSK
|
Kann zwischen meinen Zeichen hören |
|
QSL
|
|
|
QSO
|
|
|
QSP
|
Kann übermitteln an ....... ( Rufz. ) |
|
QSW
|
Ich sende auf ... kHz |
|
QSX
|
|
|
QSY
|
Frequenzwechsel auf …….kHz |
|
QTC
|
Habe Nachrichten für Sie |
|
QTH
|
Mein Standort ist........ |
|
QTR
|
Die genaue Ortszeit ist .........UTC |
Downloads:
Amateurfunk Einleitung (PDF,
286 kB, Stand 5.4.2009)
Amateurfunk
Vortrag (Powerpoint Format, 5449 kB, Stand 5.4.2009)
Amateurfunk Vortrag (PDF Format, 2508 kB, Stand 5.4.2009)
Fragenkatalog Amateurfunkprüfung (PDF, 139 kB, Stand 4/2009, Quelle: BMVIT)
Downloads zum Thema Morsen
Amateurfunk im KAT-Einsatz am Beispiel:
11. September 2001 (PDF, 384 kB,
nur Englisch)
Funk-Schnittstellenbeschreibung
Amateurfunk (PDF, 233 kB, Quelle: BMVIT)